Eigentlich sollte man gar nichts mehr über die Adelskammer schreiben. Denn seit alle naselang ein Kamerateam vorbeischaut oder ein dahergelaufener Journalist was wissen will, ist die Urigkeit in echter Gefahr. Zum Glück sorgen die zuverlässigen Stammtischler mit oberfränkischer Zurückhaltung dafür, dass es für „Auswärticha“ nicht gar zu freundlich wird. Wer des fränkischen Dialekts nicht mächtig ist, darf sich schon niederlassen. Aber halt net ewig!
Falls es jemand noch nicht weiß: Ja, es ist das älteste Wirtshaus in Oberfranken. Ja, die Wirtin Renate versteht sich noch aufs Quärkla-machen. Ja, gekocht wird auf dem Holzofen. Ja, der Adels Fritz hat noch immer seinen Kugelschreiber hinterm Ohr zum Bier-Strichla-Anschreiben. Ich glaub, der ist angewachsen. So und mehr Einblicke in eines der schönsten Stücke Heimat gibt es nicht. Zumindest nicht von mir.
Web: www.adelskammer.de
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