Wer Burgkunstadt hört, denkt Versand-Stadt, doch eigentlich ist es ja eine Schuh-Stadt: Mehr als 100 Jahre war der wirtschaftliche Mittelpunkt der Stadt das Schusterhandwerk und zu Hochzeiten wurden hier täglich 12.000 Paar Schuhe produziert! Und so zeigt das Deutsche Schustermuseum die Geschichte des Handwerks am Obermain – das es schon seit 1481 gibt! Im 17. Jahrhundert hatte Burgkunstadt viele Gerbereien und seine “Schubarten” (Schuhbuden). 1888 entwickelte und gründete Joseph Weiermann die erste mechanische Schuhfabrik in Burgkunstadt. In den 1990ern endete diese Tradition – der Wettbewerb war zu hart, Qualitätsprodukte aus heimischer Produktion waren nicht mehr gefragt. Das Museum ist am Marktplatz. Auf drei Etagen werden dem Besucher sowohl die handwerkliche als auch die maschinelle Fertigung von Schuhen anschaulich gezeigt: Man wandert von einer Hans-Sachs-mäßigen Schusterwerkstatt “in” eine mechanische Schuhfrabirk. Details zu Programm und Öffnungszeiten unter www.burgkunstadt.de
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