Imposant thront Vierzehnheiligen über dem Maintal, kurz von Bad Staffelstein. Bayerische Katholiken kennen die Wallfahrtsbasilika: An dem Ort errichtet (mehrfach zerstört und immer wieder schöner, größer aufgebaut), wo im 15. Jahrhundert eine wundersame Heilung stattgefunden haben soll, ist sie heute noch eine Pilgerstätte für Kranke und Leidende. Deshalb der Name und die 14 Nothelfer, deren Rokoko-Abbilder sich beeindruckend um den Gnadenaltar gruppieren. Als Bauherr fungierte u. a. Balthasar Neumann! Beliebt ist die Kirche ob ihrer Rokoko-Pracht im Inneren natürlich bei Hochzeitspaaren. Ganz wunderbar die öffentlichen Orgel-”Konzerte” zum Freitagsläuten (15-15.30 Uhr, Mai bis Oktober), bei denen 5000 Pfeifen erklingen! Lohnenswert auch die sonstigen Konzerte in der Kirche (www.vierzehnheiligen.de).
Man kann dort aber auch gut und günstig, wenn auch ziemlich einfach Essen gehen und es gibt hervorragendes Bier, das Nothelferbier! Von hier aus bieten sich auch herrliche Wanderungen oder Radtouren an (die meisten Wege liegen schön in der Sonne und bieten wunderbare Ausblicke). Man kann ebenso um Vierzehnheiligen herum wandern - auf der „weißen Straße“. Die heißt so, weil sie nur mit weißen Kieselsteinen ausgelegt ist. Sie führt um das Kloster und das im Wald. Man sollte deshalb nicht vom Weg abkommen, weil es dort noch ziemlich viele Wildschweine gibt, die nicht angenehm reagieren, wenn man in ihr Gebiet eindringt. Ich würde jedoch empfehlen, den Weg oberhalb von Vierzehnheiligen zu beginnen und runterwärts zu laufen, weil der Weg an manchen Stellen ziemlich steil ist, was das Hochlaufen äußerst unangenehm macht. Runterwärts ist es aber ein wirklich wunderschöner Weg.
[Danke an jana!]










