Kochtipp aus der Genussregion (2): Batscherla mit Gürbis



Mit diesem Rezept kann man seine Kürbisse aus dem Garten originell verwerten – denn es muss net immer a Subbn sa*!

Bei uns in Oberfranken heißen sie Baggers bzw. Baggersla, Franzkuchen, oder eben Batscherla: die Kartoffelpuffer. Egal wie man sie bezeichnet, eines ist immer gleich, die Zubereitung aus geriebenen Kartoffeln. Noch besser schmecken sie allerdings, wenn man sie mit einem echten Saison-Gemüse verfeinert: dem Kürbis, ähem, oder Gürbis.

Kürbissgenuss

Der Oberfranke mag seine Speisen grundsätzlich eher traditionell zubereitet. Manchmal darf das Rezept aber auch saisonell aufgepeppt werden … Zum Beispiel, wenn aus dem Batscherla ein Gürbscherla wird: Dazu gibt man der klassischen Teigmischung aus geriebenen Kartoffeln, Eiern und Mehl zum selben Teil geraspelten Kürbis hinzu. Anschließend würzt man die Masse mit Salz und Pfeffer und gibt etwas Thymian und Muskat hinzu, für die besondere Note. Anschließend Öl in einer Pfanne erhitzen, mit einem Löffel Küchlein formen, in die Pfanne geben und auf beiden Seiten goldbraun braten. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Loost’s eich schmeggn!**

PS: Zu den Kürbisküchlein schmeckt Blattsalat besonders lecker.

[Danke für Rezept + Bild an Steffi!]

Kleines Frankenglossar:
*
muss net immer a Subbn sa = man kann auch etwas anderes damit zubereiten als Suppe
**
Loost’s eich schmeggn! = Guten Appetit!

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