Kochtipp aus der Genussregion (4): Maronen und Rosenkohl



Den Herbst zeichnen kulinarisch gesehen nicht nur Pfiffer, Kürbisse oder Wildgerichte aus, sondern auch Maronen. Nein, damit sind nicht die Pilze gemeint, die sich bei einem Waldspaziergang finden lassen, sondern Esskastanien. Diese lassen sich mit Rosenkohl zu einer tollen Beilage verbinden.

Esskastanie

Und so geht’s: Nehmen Sie dafür ca. 750g Rosenkohl, von dem Sie die äußeren Blätter entfernen, den Strunk etwas ab- und dann kreuzweise einschneiden. Garen Sie ihn nun mit 2 TL Salz etwa 15 Minuten im kochenden Wasser, gießen ihn ab und halten den Rosenkohl warm. Würfeln Sie 50g Räucherspeck und braten Sie in diesen in einer Pfanne mit etwas Butter, bis er knusprig ist. Vermischen Sie danach Rosenkohl und Speck. Anschließend kommen die Esskastanien ins Spiel: Lassen Sie Zucker in einer Pfanne karamellisieren, schwenken Sie die Maronen darin und löschen Sie die süßen Kastanien mit 50 ml Weißwein ab. Der Wein sollte einkochen, bevor die Maronen mit dem Speck-Rosenkohl vermengt werden. Dazu passt z. B. ein schönes Schweinefilet.

Esskastanien können Sie selbst ganz frisch sammeln gehen! Beispielsweise in Bad Berneck am Schwimmbad. Oder auf den vielen Wochenmärkten in Oberfranken …

[Danke für den Text an Stephi!]
[Danke fürs Profi-Foto an Niko!]

Kommentieren

Vielleicht auch interessant:

Dieser Blog wird betrieben mit WordPress - Abonnieren Sie unseren RSS-Feed oder unseren RSS-Feed mit allen Kommentaren.